Die
sensible Welpenphase prägt den Hund für sein weiteres Leben. In dieser Zeit
werden die Grundlagen für ein harmonisches und problemfreies Hundeleben
geschaffen. In unseren Welpengruppen möchten wir Ihnen und Ihrem Hund diese
Grundlagen vermitteln. Dabei steht die Bindung zum Halter im Vordergrund,
der Welpe sollte in den ersten Tagen erfahren "auf Herrchen und
Frauchen ist immer Verlass!" Der Halter gibt
dem Hund durch seine ständige Präsenz und mit seinem schnellen Eingreifen
die Sicherheit, mit allem Neuem zurecht zu kommen. Er "führt" ihn zu
Beginn an sicher durchs Leben. Dies gilt insbesondere auch für Begegnungen
mit anderen Hunden. "Da muss er durch, das muss er lernen" - diese Aussage
gibt es bei uns NICHT. Unsere
Freispiele finden sehr kontrolliert
statt, dabei achten wir insbesondere darauf, dass die spielenden Hunde
zueinander passen, um ein Überrennen oder sogar ein moppen im Vorfeld zu
verhindern. Sie werden bei uns also kein "wildes Herumtoben" vorfinden. Wir
halten das Freispiel unter Hunden immer noch für eine gute Sache in
Hinsicht auf das Sozialverhalten, solange es wirklich ein schönes,
friedlichesSpiel
ist und alle Beteiligten sich wohl fühlen. Dabei darf aber das Freispiel
mit Artgenossen für den Hund nicht wichtiger werden, wie das Spiel mit dem
Halter! Zu jeder Zeit sollte der Welpe ein Spiel mit Ihnen
vorziehen! Dies erreichen Sie, wenn Sie sich früh ausgiebig mit ihrem
jungen Hund beschäftigen - nutzen Sie die Welpenzeit, Sie werden überrascht
sein, wie schnell der Kleine lernen kann! Verhaltensforschungen haben
ergeben, dass der Welpe alles, was er in den ersten 16. Wochen mit
ausreichenden Wiederholungen gelernt hat, nie wieder vergisst. Aus diesem
Grund fangen wir mit den Welpen auf spielerische Art und Weise sofort mit
dem Erlernen des Grundgehorsams an.
Welpenkurse
für Hunde ab der 8. Woche bis zur 16. Woche ggf. 20. Woche bei
unsicheren/ängstlichen Welpen
Theoretisches Basiswissen, Bindung Hund/Halter,
Sozialisierung/Prägung auf Mensch, Umwelt (Geräusche und verschiedene,
begehbare Untergründe etc.) und Artgenossen, Umgang mit Halsband,
Brustgeschirr und Leine, spielerisches Erlernen der ersten Signale: Komm,
Sitz, Platz, Leinenführigkeit, Nicht anspringen, Signal "Nein"